Plakat zur Veranstaltungsreihe

WAHRHEIT, POPULISMUS, INTERNET

‚FAKE NEWS‘ UND MACHT IM DIGITALEN ZEITALTER



Dass die britische Datenanalysefirma „Cambridge Analytica“ für den Wahlkampf von Donald Trump im Jahr 2016 gleich millionenfach Daten von Facebook-Nutzerinnen und -Nutzern ausgewertet hat, ist eine der jüngeren Erschütterungen in der Geschichte der Sozialen Netzwerke. Über unser individuelles Nutzungsverhalten produzieren wir ein dichtes Informationsnetz, das nicht nur in der Werbebranche heißbegehrt ist, um uns als potenzielle Kunden noch besser greifen zu können. Offenbar entstehen aus den Datenprofilen auch neue Zielgruppen für die Platzierung von vorsätzlichen Falschmeldungen.

Diese als „Fake News“ betitelten Täuschungsmanöver können die Zustimmung zu bestimmten politischen Lagern befördern und damit die Meinungsbildung manipulieren. Augenwischerei mit populistischen Parolen steht ausgewogenen Berichten gegenüber – ein Machtspiel, das die Wählerin und der Wähler kaum noch identifizieren können.

Das Internet mit seinen revolutionären Möglichkeiten der Partizipation birgt wegen der mitunter intransparenten Mechanismen ebenso große Gefahren für das demokratische Gleichgewicht. Bildungseinrichtungen von Schule bis Hochschule kommt daher die wichtige Rolle zu, praktische Medienkompetenz zu vermitteln und das digitale Leben zu reflektieren.

„Wahrheit, Populismus, Internet – ‚Fake News‘ und Macht im digitalen Zeitalter“ ist eine gemeinsame Veranstaltungsreihe der Universitäts- und Stadtbibliothek Köln, des Center for Data and Simulation Science, des Dezernats für Kommunikation und Marketing sowie des Instituts für Medienkultur und Theater der Universität zu Köln. Die Reihe setzt die Veranstaltungen der Ausstelllung „Medienapokalypsen: Hoffnungen und Ängste zum medialen Wandel“ aus dem Sommersemester 2018 fort. Diskutieren Sie mit!



Podcast

[Folge 5] Fortsetzung folgt...

Das Fernsehen ist tot, und Netflix hat es getötet!

Der Tod des Fernsehens wurde in den letzten Jahren immer wieder ausgerufen. Sowohl das Fernsehen als auch Video-on-Demand-Dienste leben unter anderem von Serien und seriellen Formaten. Der Unterschied zwischen den beiden Medien liegt in ihrer Struktur und der Verfügbarkeit des Angebots: Sendeplan oder Empfehlungen, Warten auf die nächste Folge oder Binge Watching, Flow oder Algorithmus.

Dass sich Sehgewohnheiten unterscheiden können, steht außer Frage. Doch beeinflussen sie auch die Art, wie Serien erzählen?

Nächste Veranstaltungen

Dienstag 15. Januar 2019

Diskussionsrunde I - Was geschieht? Fake News und bedrohte Demokratie
Uhrzeit: 19 Uhr
Ort: Seminargebäude Raum 004, Universitätsstr. 35, 50932 Köln
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